Dr. Christoph Küffner wird aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr für den Vorstandsvorsitz kandidieren.

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Personelle Veränderungen im Fachbereichsvorstand: Dr. Christoph Küffner und Anne Brießmann kandidieren nicht erneut

Im Fachbereich Rollstuhlbasketball stehen personelle Veränderungen bevor. Dr. Christoph Küffner, langjähriger Vorsitzender des Fachbereichsvorstands, wird nach Ablauf seiner Amtszeit aus beruflichen und privaten Gründen nicht erneut kandidieren. Auch Anne Brießmann, Vorstandsmitglied für den Geschäftsbereich Talententwicklung, wird für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stehen.

Dr. Christoph Küffner war im November 2019 zunächst kommissarisch in den Vorstand berufen worden. Bereits zuvor engagierte er sich über 13 Jahre in unterschiedlichen Führungs- und Verwaltungsfunktionen für den Rollstuhlbasketball auf Verbandsebene, unter anderem als Teammanager der Herren-Nationalmannschaft (2010–2016) sowie als Geschäftsführer der Rollstuhlbasketball Bundesliga (RBBL).

Zahlreiche organisatorische und strategische Entwicklungen angestoßen

»Unser Ziel war es von Beginn an, den Fachbereich Rollstuhlbasketball zukunftsfähig aufzustellen«, blickt Küffner zurück. »Zunächst mussten wir jedoch Strukturen, Prozesse und Arbeitsabläufe schaffen, die es in dieser Form zuvor nicht gab, und gleichzeitig ein leistungsfähiges Vorstandsteam aufbauen.«

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche organisatorische und strategische Entwicklungen angestoßen. Dazu zählen insbesondere das Strategieprojekt ›AG Zukunft‹, die Erarbeitung gemeinsamer Entwicklungsziele für den Fachbereich sowie die stärkere Einbindung der Vereine über die Basketball-Vertreter-Versammlung (BVV). Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) deutlich intensiviert und professionalisiert. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war der Aufbau hauptamtlicher Strukturen innerhalb des Fachbereichs.

»Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir gemeinsam erreichen. Darauf bin ich sehr stolz«, so Küffner. Gleichzeitig zieht er auch eine selbstkritische Bilanz: »Neben unseren langjährigen und verlässlichen Partnern ist es uns leider nur bedingt gelungen, weitere Sponsoren und Förderer zu gewinnen. Langfristig wird es jedoch entscheidend sein, die Professionalisierung des Rollstuhlbasketballs durch eine stabile wirtschaftliche Basis abzusichern. Hier warten auf meine Nachfolgerin oder meinen Nachfolger und den gesamten Fachbereich weiterhin wichtige Aufgaben.«

Chance auf neue Impulse

Nach insgesamt fast sieben Jahren an der Spitze des Fachbereichs fällt ihm der Abschied nicht leicht. „Ich habe dieses Amt stets mit großer Freude und Leidenschaft ausgeübt. Berufliche und private Veränderungen lassen mir künftig jedoch nicht mehr die Zeit, dieses Ehrenamt mit dem Anspruch auszufüllen, den ich selbst an mich stelle. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass nach mehreren Jahren neue Impulse guttun und den Fachbereich weiter voranbringen können.«

Auch Anne Brießmann wird ihre Tätigkeit im Vorstand beenden und nicht erneut für den Geschäftsbereich Talententwicklung kandidieren. Die ehemalige Nationalspielerin gewann 2012 bei den Paralympischen Spielen in London die Goldmedaille und hat die Talentförderung im deutschen Rollstuhlbasketball in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgestaltet. Künftig möchte sie sich weiterhin in diesem Bereich engagieren, allerdings außerhalb des Vorstands.

Bereich Talententwicklung maßgeblich geprägt

»Wir bedauern Annes Entscheidung sehr, haben aber großes Verständnis für ihre Beweggründe«, erklärt Küffner. »Sie hat den Bereich Talententwicklung mit außergewöhnlichem Engagement und großer fachlicher Kompetenz geprägt. Dafür danke ich ihr im Namen des gesamten Fachbereichs sehr herzlich. Umso mehr freut es uns, dass sie ihre Erfahrung und Leidenschaft dem Rollstuhlbasketball auch künftig erhalten wird.«

Gemäß der Fachbereichsordnung wird der Vorstand in Abstimmung mit den beiden Vorsitzenden der Basketball-Vertreter-Versammlung (BVV) eine Kandidatin oder einen Kandidaten für das Amt vorschlagen. Die Wahl findet im Rahmen der ordentlichen BVV am 29. November 2026 statt.