Szene aus dem Endspiel der Titelkämpfe 2025.

Foto: Andreas Gieser/Cheesy.photo

Rollstuhlbasketball: Damenteams kämpfen in Dortmund um den Meistertitel

Es ist alles angerichtet für das sportliche Highlight im nationalen Wettkampfkalender der Rollstuhlbasketballerinnen. Bei der 33. Auflage der Deutschen Meisterschaft der Damen treten an diesem Wochenende (04./ 5.07.26) die Topspielerinnen in den Auswahlteams der DBS-Landesverbände gegeneinander an, um das beste Team Deutschlands zu ermitteln. Gastgeberin der diesjährigen Titelkämpfe wird erstmals die RGB Dortmund 51 e.V. sein, einer der größten Behindertensportvereine in NRW.

Ob erfahrene Nationalspielerinnen oder junge Talente – die Meisterschaft der Damen ist die Showbühne für die ganze Bandbreite und Qualität des Damen-Rollstuhlbasketballs. In spannenden Begegnungen erleben Zuschauer und Fans hautnah, wie intensiv, taktisch und athletisch dieser Sport sein kann.

Stefanie Rabert, vom Fachbereich Rollstuhlbasketball, freut sich auf die Titelkämpfe in Dortmund. »In der noch recht neuen und barrierefreien Sporthalle Nord dürfen sich die Spielerinnen und auch die Zuschauenden auf zahlreiche spannende Begegnungen freuen, bei denen trotz aller sportlicher Rivalität der Austausch und der Spaß nicht zu kurz kommen werden. Mit der RGB Dortmund haben wir hier in Nordrhein-Westfalen einen tollen Gastgeber und Partner gefunden, der uns bei der Organisation dieses wichtigen Events unterstützen wird.«

Titelverteidiger Bayern geht als Favorit ins Rennen

Wie in den vergangenen Jahren auch, haben sieben Mannschaften gemeldet, die zunächst in zwei Vorrunden-Gruppen die Teilnehmerinnen für das Halbfinale ermitteln. In Gruppe A stehen sich die Teams aus Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie Titelverteidiger Bayern gegenüber. Team Ost, die Spielgemeinschaft Rheinland-Pfalz/Baden-Württemberg und Niedersachsen spielen in Gruppe B.

Als Favorit geht Titelverteidiger Bayern ins Rennen, auch wenn der Landeskader diesmal nicht voll besetzt ist. Das Team von Landestrainer Sebastian Gillsch konnte vier der letzten sieben Titelkämpfe für sich entscheiden und hat in diesem Jahr mit Verena Meyer, Lilly Sellak und Annika Sonnleitner drei aktuelle Nationalspielerinnen im Kader, dies sich jüngst erst die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Kanada sichern konnten.

Niedersachen reist ebenfalls mit drei A-Kader-Athletinnen an. Neben den Routiniers Anne Patzwald und Lena Knippelmeyer steht auch Rookie Leyla Stähler im Aufgebot von Landestrainer Martin Kluck.

Team NRW hat neben Nationalspielerin Lisa Bergenthal gleich fünf Spielerinnen vom ausrichtenden Verein RBG Dortmund 51 auf der Kaderliste stehen. Für Hessen um Spielertrainerin Barbara Groß, selbst ehemalige Nationalspielerin, steht mit Catharina Weiß eine aktuelle Nationalspielerin auf dem Parkett ebenso wie Svenja Erni bei der SG Rheinland-Pfalz/Baden-Württemberg.

Barrierfreier Austragungsort

Austragungsort ist die Sporthalle Nord III + IV in Dortmund. Spielbeginn ist an beiden Tagen jeweils um 9.00 Uhr. Das Finale ist für 14.30 Uhr am Sonntag angesetzt, im Anschluss folgt die Siegerehrung. Hier geht es zum Spielplan.

Die Verantwortlichen des Fachbereichs hoffen auf zahlreiche Zuschauende. Eintritt am Samstag 5,00 € und Sonntag 7,50 €, beide Tage 10,00 €.
Wer nicht persönlich vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit die Spiele im Livestream zu verfolgen.

Unterstützt wird die Meisterschaft von der DEW21, von GfTD United und der Sparkasse Dortmund. Zudem werden die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften in den Para Sportarten in diesem Jahr von der Heinz-Kettler-Stiftung (HKS) präsentiert, um die Aufmerksamkeit für die deutschen Meisterschaften zu erhöhen und die außergewöhnlichen Leistungen der Athlet*innen sichtbarer zu machen.