Foto: Ilka Schmidt und VitaliGolisevisch

Viele Talente beim Rollstuhlbasketballnachwuchs in Bad Blankenburg entdeckt

Das Rollstuhlbasketball Camp des DRS Fachbereiches Rollstuhlbasketball in Kooperation mit dem DBS Landesverband Türingen in der Sportschule Bad Blankenburg wurde gefördert und finanziell unterstützt von der JP Morgan Stiftung und der DBSJ

Viel Talent beim Rollstuhlbasketballnachwuchs in Bad Blankenburg entdeckt:

Mit großer Vorfreude und viel Lust auf Rollstuhlbasketball im Gepäck reisten 18 Kinder und Jugendliche vom 22.-23.08.2026 zur Landessportschule nach Bad Blankenburg. Jutta Retzer vom Fachbereich Rollstuhlbasketball des Deutschen Rollstuhlsportverbandes hat zu dem regelmäßig stattfindenden Kinder und Jugend Camp eingeladen und wie immer haben sich zahlreiche Teilnehmer*innen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren angemeldet.

Zwei Tage lang ging es unter der Anleitung der erfahrenen Trainer Lars Christink (Jena Caputs) sowie Roman Wenzel (Thuringia Bulls) vor allem darum, sich kennenzulernen und gemeinsam Neues zu lernen. So wie üblich im Rollstuhlbasketball gestaltete sich das Camp vollständig inklusiv: Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung fanden sich in unterschiedlichen Lerngruppen zusammen und verbesserten ihre Fähigkeiten beim Rollstuhlfahren, Ballhandling und Wurf. Nicht nur sportliche Aspekte standen im Vordergrund, auch  Spaß in der Gemeinschaft, Bildung von Teamgeist sowie die Förderung von sozialem Miteinander.

Ein besonderes Highlight waren kleine Turniere am Samstag sowie Sonntag, bei denen die Kinder und Jugendlichen das zuvor Erlernte im Wettkampf anwenden und zeigen konnten. Der Erwerb des Sportabzeichens Rollstuhlbasketball am Ende der beiden Tage dokumentierte die Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden.

Die Trainer zeigten sich mit der Entwicklung ihrer Schützlinge sehr zufrieden:

Danke an alle für das aufregende Wochenende, besonders an die Teilnehmenden für ihren Fleiß und den Tatendrang, den sie an den Tag gelegt haben. Daran hat man gemerkt, wie wichtig und sinnvoll solche Fördercamps sind

Lars Christink (Jena Caputs)

Für einen reibungslosen Ablauf des Wochenendes sorgten dabei Jutta Retzer und ihr über Jahre hinweg eingespieltes Team aus Betreuer*innen. Kein Wunsch der Kinder blieb unerfüllt, auch Dank der überaus freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter*innen der Sportschule.

Jutta’s Dank richtet sich vor allem an ihr Team:

Ein herzliches Dankeschön an mein Assistenzteam, Pia Hielscher, Oliver Marquard und Beate Bauer sowie an das Trainerteam, unterstützt von Christoph Lübrecht (Hannover United) für ihren unermüdlichen Einsatz an beiden Tagen. Danke auch dem TBRSV für seine Kooperationsbereitschaft.

Unser Techniker Udo Jung hatte an beiden Tagen mit den Sportrollstühlen viel zu tun, Schrauben, Sitzposition optimieren mit vielen Tipps für die Eltern bei der Anpassung eines Sportrollstuhls, Danke dafür, ein ganz wichtiges Thema.  

Herzlichen Dank an die DBSJ und die JP Morgan Stiftung, ohne deren finanzielle Hilfe diese TalentTage nicht möglich gewesen wären.

Jutta Retzer (FB RBB im DRS)

Insgesamt kann von einem vollen Erfolg gesprochen werden und die Kinder und Jugendlichen nehmen viele schöne Erinnerungen und neue Erfahrungen mit nach Hause in ihre Vereine. Beim gemeinsamen Abschluss äußerten sich auch die Eltern überaus positiv und alle sind sich einig, dass dieses Format unbedingt weitergeführt werden muss.

Einige von unseren Sportler*innen werden wir in Zukunft sicherlich in Auswahlmannschaften und Landeskadern wiedersehen. Bei soviel Talent erwartet uns eine spannende Rollstuhlbasketballzukunft in Deutschland.

Christoph Lübrecht (Hannover United)