Szene vom QueensCup in Halle/Saale.
Foto: Volker Ballasch
Breitensportevent
Queens Cup steht für Gemeinschaft und Freude am Spiel
Bei der fünften Auflage des Queens Cup in Halle (Saale) trafen sich 39 Spielerinnen – darunter über 20 Erstteilnehmerinnen – um bei allem sportlichen Ehrgeiz vor allem viel Spaß zu haben.
Spielerinnen aus ganz Deutschland waren in die moderne SWH.arena nach Halle an der Saale gereist, um beim Queens Cup gemeinsam einen Tag voller Rollstuhlbasketball, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse auf und neben dem Court zu verbringen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht Ergebnisse, sondern die Förderung von Frauen im Rollstuhlbasketball, der Austausch untereinander und die Freude am Spiel.
Nicht die Ergebnisse zählen, sondern der Spaß am gemeinsamen Spiel
Auf dem Feld präsentierten sich die vier Teams, betreut von Michalis Stergiopoulos, Sebastian Holzheu, Anne Brießmann und Marius Seydel, spielerisch sehr ausgeglichen. Am Ende gab es drei Sieger und einen zweiten Platz. Aus zusammengewürfelten Mannschaften sind echte Teams geworden, auch Dank der engagierten Coaches.
Die Teams mit Namen wie ›Princess Victoria‹ oder ›Princess Amalia‹ zeigten eindrucksvoll, wie wertvoll eine reines Damenturnier für die eigene spielerische Entwicklung sein kann. »Heute habe ich meine Spielerinnen ganz neu erlebt, weil sie ganz andere Rollen spielen und mehr Verantwortung übernehmen mussten als sonst üblich in ihren gemischten Vereinsmannschaften«, bekannte ein Trainer am Ende des Turniertages.
Die Verantwortlichen des Fachbereichs Rollstuhlbasketball zeigten sich sehr zufrieden mit dem Queens Cup und dessen Entwicklung in den letzten Jahren. Bereits zum fünften Mal fand das Turnier in Halle/Saale statt. »Wir hatten bestes Wetter, tolle Bedingungen, eine wunderbare Halle in einer tollen Gastgeberstadt«, zieht Ann-Kathrin Gesellnsetter ein positives Fazit. »Viele junge Spielerinnen haben erstmalig am Queens Cup teilgenommen, viele davon aus Mitteldeutschland. Vielen Dank an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben. Wir kommen gerne wieder.«
Für den reibungslosen Ablauf vor Ort sorgte ein eingespieltes und routiniertes Orga-Team.
Fotos: Volker Ballasch
Komplimente zum Mit-nach-Hause-nehmen
Eine Besonderheit war die Komplimentewand, die gut angenommen wurde. Auf ihr konnten die Teilnehmenden auf coolen Bierdeckeln Komplimente hinterlassen – wie etwa »Mel-Kamikaze – keine fällt so schön wie du« oder »L … du hast ein tolles erstes Spiel gemacht« – die am Ende auch mitgenommen werden konnten.
Dass der Queens Cup auf diesem Niveau stattfinden konnte, ist wieder zahlreichen Fördernden und Helfenden zu verdanken, namentlich den Stadtwerken Halle, der Heinz-Kettler-Stiftung, der BG Klinik Bergmannstrost, der Halloren Schokoladenfabrik und RGK mit dem Sanitätshaus rehability aus Dresden.
Durch die durchweg positive Resonanz, die hervorragenden Bedingungen in der Halle und den spürbaren Gemeinschaftssinn steht fest: Der nächste Queens Cup wird wieder in Halle/Saale stattfinden. Der Event zeigt einmal mehr eindrucksvoll, wie Sport, Inklusion und Empowerment Hand in Hand gehen können.


