Menschen
Trauer um Heike Pförtsch
Tief betroffen von ihrem plötzlichen Tod nimmt die deutsche Rollstuhlbasketball-Familie Abschied von Heike Pförtsch, die zu Jahresbeginn im Alter von 53 Jahren gestorben ist. Die Gifhornerin (und gebürtige Rheinländerin) war in vielfältiger Funktion sowohl im Fußgänger- als auch im Rollstuhlbasketball tätig und vielen ebenfalls als Bundesligaschiedsrichterin bekannt.
Schon früh entdeckte die begeisterte Basketballerin auch ihre Leidenschaft für das Schiedsrichterwesen – im Fußgängerbereich ebenso wie beim Rollstuhlbasketball. Dort war Heike seit fast einem Jahrzehnt als Bundesligaschiedsrichterin aktiv und betätigte sich darüber hinaus mittlerweile auch als Klassifiziererin – immer mit großem Engagement und Einsatz.
Im Schiedsrichterwesen zeigte sie sich seit langem sehr engagiert im Bereich der Aus- und Fortbildung – mit Expertise und Fachwissen, dass sie auch gerne an ihre jüngeren Schiedsrichterkolleg*innen weitergab. Ihr Handeln war stets von Verlässlichkeit, Fairness und einem großen Verantwortungsbewusstsein geprägt.
Mit Heike Pförtsch verliert der deutsche Rollstuhlbasketball einen liebenswerten Menschen und eine geschätzte Sportkollegin, die sich auf vielen Ebenen mit Leidenschaft ehrenamtlich für unseren Sport eingesetzt hat.
Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten ihrem Mann sowie ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.
Vorstand
Fachbereich Rollstuhlbasketball
Foto: Gregor Pleßmann