Jordi Ruiz (#11) im Duell mit Alexander Budde (#12) im 1. Halbfinale des ING Final Four 2026.
Foto: Franzi Möller
ING Final Four 2026
Nach intensiver Partie stehen die Bulls im Finale
In einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels besiegte der Pokalverteidiger Thuringia Bulls im Skywheelers Dome Hannover United nach einer intensiv geführten Partie mit 75:56 (20:14, 41:26, 59:45) und steht damit erneut im Finale des RBD-Pokals.
Von Beginn an war Tempo im Spiel, das die mitgereisten Bulls-Fans im Skywheelers Dome in Frankfurt zu einem Heimspiel für ihr Team machten. Mit einem 8:0-Lauf setzten Aliaksandr Halouski und Vahid Azad für ihr Team ein erstes Statement und ließen mit guter Defensivarbeit die Füchse aus Hannover nur schwer in Spiel kommen.
Es dauerte fast drei Minuten bis das Team von Head Coach Martin Kluck, das in Frankfurt auf Yoshinobu Takamatsu verzichten musste, mit dem ersten Korberfolg auch im Spiel angekommen war (2:8, 3. Min.). Bis zur ersten Viertelpause war es ein offenes Spiel, ehe die Offensivkräfte der Bulls mit Halouski, Gholamazad, Linden, Ruiz und Twigt und den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 16 Punkte ausbauen konnten (41:25).
Entschieden war das Spiel damit noch nicht, auch wenn die Bulls gleich zu Beginn des dritten Viertels ihre Korbjagd nahtlos fortsetzten. Hannover hielt konsequent dagegen und fand mit Budde, McHugh und dem jungen Jakob Krömer immer wieder erfolgreich den Weg zum gegnerischen Korb, konnte bis zum des Spielabschnitts den Abstand aber nicht entscheidend verkürzen (59:45).
Im letzten Viertel schien Hannovers Oliver Jantz mit seinem Korb zum 52:61 noch mal die Aufholjagd einleiten zu wollen, aber der Spanier Jordi Ruiz in Reihen der Bulls konterte direkt mit einem Drei-Punkte-Wurf. Mit weiteren sieben Punkten in Folge bahnte er die endgültige Entscheidung für seine Farben an.
Am Ende stand ein verdienter Sieg für die Bulls gegen ein engagiert aufspielendes Team aus Hannover, bei dem Thomas McHugh und Jakob Krömer zweistellig trafen. Wie gewohnt verteilen sich beim Titelverteidiger die Punkte auf vielen Schultern. Mit Aliaksandr Halouski, Vahid Azad, Joakim Linden und dem Topscorer Jordi Ruiz punkteten gleich vier Spieler im zweistelligen Bereich.
Thuringia Bulls: Jordi Ruiz Jordan (22/2 Dreier), Aliaksandr Halouski (15), Vahid Azad (14), Jochaim Linden (14), Arie Twigt (4), Hubert Hager (4), Lukas Gloßner (2), Marie Kier, Thomas Klein.
Hannover United: Thomas McHugh (18), Jakob Krömer (10), Alexander Budde (9), Oliver Jantz (8), Jan Sadler (4), Peter Berry (3), Sören Seebold (2), Tobias Hell (2).
Text: Presse FB RBB mit Material der Vereine